Mittwoch, 9. September 2015

Südsee Tag 3 -Traumsegelwetter


Heute war ein absolut herrlicher Segeltag. Mit Wind immer raum oder achterlich mit maximal 4 Bft. Dazu strahlender Sonnernschein. Altherrensegeln, ich bin immerhin 52, vom Feinsten von Strynö nach Aerosköping. 

 LA MER in Strynö
 Die Südsee ruft

 Segelschule: Heute Butterfly

Doch zunächst habe ich Alois NIKE zu meinem Beiboot erklärt und ihm meine Handfunke gegeben, damit wir auf Kanal 69 kommunizieren können. Gestern hat es bei ihm noch einigen Bruch an der Scheuerleiste gegeben, als sein Aussenborder kurz vor der Hafeneinfahrt von Strynö ausfiel und er sehr unsanft mit einem holländischem Dreimaster kollidierte, der vor der Einfahrt lag. Die Mannschaft des Dreimasters brachte noch rechtzeitig Holzschilder als Schutz aus. Der Bandholm von Alois hat das natürlich nicht geholfen. Der weitere gemeinsame Weg sollte nun aber wenigstens eine Kommunikationsmöglichkeit bieten, was auch bezüglich Segelstellung und Führung sehr hilfreich war. 

 Vorbei an Marstal mit halbem Wind
 Einhandsegler in Ausbildung

Gestern auf Strynö hatten wir abends noch den Dorfkrug besucht. Quasi das Wohnzimmer für die Insulaner hier. Der recht betagte Wirt sprach überraschenderweise etwas Englisch und kein Wort Deutsch, konnte uns dann aber echte Hausmannskost anbieten. Mein Magen hatte den schlechten Fisch des Vortages damit nun endlich überstanden. Es ist schon merkwürdig sich vorzustellen, das die wenigen Insulaner hier auf so engem Raum zusammenwohnen. Da bleibt sicher absolut nichts unbemerkt oder unkommentiert. Und die letzte Fähre zum Festland fährt um 1915h. Fast wie eine Wohngemeinschaft nur das jeder in eigenen kleinen Häusern wohnt, statt in einem Zimmer. Muss man mögen.

 Sonnenschirm am Himmel

Strynö




Der Törn nach Aerosköping war bei dem Wetter ein Traum und verlief ohne Zwischenfälle. Ausser das ich von einer 24 Fuss Schale versegelt wurde. Zuerst befürchtete ich schon es wäre Alois, der seine Berufung als Regattasegler gefunden hat. Aber so war es dann zum Glück doch nicht. Ich ziehe in Aerosköping den Fischereihafen dem Yachthafen vor und so liegen wir hier nun längsseits an der Kaimauer, sind bei mittlerweile eisigen 16 Grad in die Ostsee gesprungen und haben uns diese Stadt aus bunten, kleinen Hobbit- Häusern angesehen.







Danach haben wir dann direkt zwischen Boot und Wasser gegrillt und über das Leben philosophiert. Großartig. Morgen geht es nun weiter nach Faaborg, das ich seit letztem Jahr immer schon auf eigenem Kiel erreichen wollte. 2014 hatte es ja nur zu einer Fährfahrt von Avernakö aus gereicht. Bilder sagen mehr als 1.000 Worte. Wie immer ist die dänische Südsee ein absolut lohnendes Reiseziel. Und noch habe ich ein paar Tage Zeit :-) 
 Der Vogel hat unbemerkt 2 Würste vom Grill geklaut










Dienstag, 8. September 2015

Südsee Tag 1&2 - Endlich wieder unterwegs


Die Urlaubssaison geht zu Ende, die Häfen sind wieder leer und es ist eine kurze Schönwetterperiode angesagt. Eventuell die letzte Chance auf etwas Sommer in diesem Jahr. Also packe ich meine Sachen und fahre die stets endlos wirkende Autobahnstrecke an die Flensburger Förde. Unterwegs schnell einkaufen, die Sachen aufs Boot verstauen, umziehen, Diesel starten und....der immer wieder einzigartige Moment des Lösens der Leinen. Die Uhr tickt sofort spürbar langsamer, sobald ich aus der Box gleite. Hinter der Hafenausfahrt gehen sofort die Segel hoch (der Wind kommt von achtern) und dann dieser nächste, immer wieder herzerwärmende, Moment: Motor aus. Nur unter Segeln gleitet La Mer sofort mit 5 Knoten Richtung offene Ostsee. Über Funk erzählt jemand von dem tollen Segelwind von Gelting aus in Richtung Marstal. Damit steht mein Ziel fest. Marstal. Das Tor zur dänischen Südsee. Hier bin ich immer wieder gerne und mit Erreichen von Marstal befinde ich mich bei dem vorhergesagten Ostwind auch schon wieder auf einem sehr langsamen Heimweg. Perfekt. 

 Die Förde bleibt zurück

Jetzt nur noch kurz Alois von dem Ziel berichten. Er bricht von Maasholm aus auf und wir wollten uns treffen. Mit dem Handy in der Hand stehe ich im Cockpit auf den Bänken und lehne über der Sprayhood, als die Sonnenbrille von der Nase rutscht. Instinktiv geht meine rechte Hand nach oben und zack, das Handy prallt auf die Sprayhood, von dort aufs Seitendeck und trotz meines starren Blickes, der es probiert dort zu fixieren, plupp, ins Wasser. Nichts mehr mit verabreden. Er wird sich Gedanken machen, meine Frau anrufen, die wird sich Gedanken machen und bei mir geht nun wohl statt einer Flunder eher die Mailbox ran. Doofe Situation. Bremen Rescue zu rufen mit der Bitte meine Frau zu kontaktieren, erscheint mir überdimensioniert. Also rufe ich zwei vorbeifahrende Yachte mit ihrem Bootsnamen an. Keine Reaktion. Na gut, ich bin ja nun nicht tagelang unerreichbar, sondern nur die 4 Stunden nach Marstal. Wird schon gehen. Rauschefahrt, halber Wind und noch eine kräftige alte Welle. Ich sitze auf dem Vorschiff und lasse Sindbad, meinen Autopiloten, arbeiten. Sommer, Sonne, Meer...traumhaft.

 Südspitze Aerö

Bei Sonnenuntergang mache ich in Marstal fest. Im September wird es ja schon wieder früher dunkel, das hatte ich beinahe vergessen. Kein Alois. Erstmal melde ich ich über EMail bei meiner Frau mit der Bitte ihn zu kontaktieren. Ohne Erfolg. Nur Mailbox. Wenn er man bloß nicht noch im Dunkeln draussen rumschippert. Aber ich habe andere Sorgen, mir ist kotzübel. Wohl von der eingeschweissten Forelle, die nun etwas länger ungekühlt herumlag. Trotzig laufe ich noch durch Marstal um es zu ignorieren, aber dann ist Schluss und der Fisch findet seinen Weg nach draussen. Und danach geht es direkt mit Bauchschmerzen ab ins Bett. Morgens geht es etwas besser und ich bringe den Müll von Bord. An der Müllstation treffe ich wen? Alois, und seine abenteuerliche Geschichte. 


Doch erst einmal sei vorweg erzählt: Alois segelt gerade seit 2 Wochen und hat sich vor ein paar Tagen mit meiner Unterstützung eine Bandholm 24 gekauft. Und beim Überführungstörn wurde er seekrank. Und der Aussenborder ist unzuverlässig. Die Elektrik habe ich ihm bereits soweit gerichtet. Ich dachte er ist auf der Schlei gut aufgehoben für den Anfang, aber Alois träumt von der großen weiten Welt. Also hat er sich kurz erklären lassen, wie er das erste Reff einbindet und ist dann um 1800h auf die Schlei, Kurs Ost. 15 Minuten später wundert er sich bereits warum trotz beider gehissten Segel das Boot keine Fahrt macht. Und das doch nur ein paar Meter neben dem Tonnenstrich. Am Ende kam er mit dem Aussenborder wieder frei und düste mit ordentlich Wind von der Seite Richtung Marstal. 

Da lachen die Möven

Gute 2 Stunden später wurde es dunkel und das Tablet mit der Navigation leer. Die Seekarte gibt nur her, das die Einfahrt nach Marstal im Dunklen nicht zu empfehlen ist. Also bleibt er vor der Einfahrt und wirft den Anker um Mitternacht. Er hat kaum Wind, aber viel Welle, doch der Anker hält. Mit dem ersten Tageslicht ist er dann in den Hafen. Für den ersten Törn einhand ist das eine Menge auf einmal. Respekt. Aber natürlich auch der erhobene Zeigefinger am nächsten morgen für diesen unglaublichen Leichtsinn. Denn: auch das Handy funktionierte nicht, Funk gibt es (noch) nicht an Bord. Nicht gerade ein Vorbild an Seemannschaft, wohl aber an Wagemut und Biss.

 Dänemark Spezial

Ich hoffe, das ich das als Mentor noch kanalisiert bekomme...ich repariere ihm dann noch die Ladebuchse für das Tablet und erkläre ihm sein Garmin Hand GPS, dann breche ich auf Richtung Strynö. Eigentlich nur 5 kurze faule Meilen, wie ich mir denke. Doch Rasmus hat andere Pläne.

 Wind kommt auf

Kurz habe ich in der Windstille von Marstal überlegt, ob ich mein Boot wirklich seeklar machen muss und alles wegräumen soll, wie es meine Bordgesetze befehlen. Dankbar bin ich nun dafür es getan zu haben, denn es hätte einigen Bruch gegeben. Und der Verlust des Handys schmerzt noch. Es gibt übrigens ein neues Bordgesetz bzgl. des Handys. Nur sitzend im Cockpit, und niemals lose in der Tasche. Jedenfalls wird es eine anstrengende Kreuzerei bis zur Hafeneinfahrt und noch darüber hinaus, denn ich laufe gerne bei viel Wind und Welle vor diesen fahrend ein, denn dann kann ich in aller Ruhe Fender und Leinen vorbereiten. Und unvorbereitet geht es in keinen Hafen. Bordgesetz. Alle Leinen wurfbereit über der Reling. Die vorderen Fender draussen. Die behindern nicht in der Box und hier ist immer der Erstkontakt zu Nachbarliegern. Die anderen Fender soweit klariert, das sie nur noch einen Tritt benötigen. Bootshaken griffbereit und das Cockpit aufgeräumt. Ich finde einen wunderbar geschützten Platz längsseits und warte nun wieder auf Alois. 




Hafenidylee auf Strynö

Viel passieren kann ihm auf dem kurzen Stück nicht, und jetzt lernt er eben Reffen und Kreuzen auf die harte Tour. Denn eines ist mal sicher: was man so gelernt hat, vergisst man nie wieder. Geht mir ja ebenfalls so. Man kann sich nicht alles in Ruhe erlesen, manchmal muss es wohl auch weh tun. Und es gibt einem eine gewisse Gelassenheit für das nächste Mal. Und eben kommt mir Alois überraschend entgegen...mit neuen Geschichten im Gepäck. Die erzähle ich dann morgen...denn jetzt geht es in den Dorfkrug :-)

Wäschedampfer Alois


Montag, 17. August 2015

Hinter dem Horizont geht’s weiter – Kurztörn in die Südsee






Letzten Sonntag bin ich aus der Flensburger Förde Richtung Hohwachter Bucht aufgebrochen um dort für meinen Film zu drehen. Der Sturm, der bis vor kurzem noch vor der Hafenausfahrt lag, hatte sich gelegt und es ging mit raumen Winden angenehm aber recht langsam Richtung Kiel. Ich sollte mir doch wirklich mal ein Leichtwindsegel gönnen! Auf dem Weg traf ich dann noch diesen sehr sportlichen Angler weit draussen auf dem Wasser vorm Kieler Leuchtturm. 



Exakt 12 Stunden später habe ich dann im Dunkeln in Schilksee festgemacht und bin direkt in die Koje gefallen. Mein Kameramann Tom kam dann gegen Mittag mit dem Bus und ich hatte mein Boot schon vorzeigbar gemac ht. Wir kreuzten dann direkt gegen den Wind und durch die zahlreichen Sperrgebiete in die Hohwachter Bucht zum Rendevous mit Michel und seiner „Bluebird“. 


Vorm schleswig-holsteinischen Kalifornien trafen wir uns dann und versuchten Tom bei gut einem Meter Welle überzusetzen. Gar nicht so leicht, aber beim dritten Anlauf hat es dann geklappt. Nun fuhr ich jede Menge Manöver vor „Bluebird“. Wenden, Halsen, Butterfly. Mal weiter weg, mal gefährlich dicht vor dem Bug. Fast hätten wir auch noch eine Patenthalse mit Baum gegen den Kopf gefilmt, aber mittlerweile kenne ich das Geräusch kurz vorm Überkommen des Baumes so gut, das ich noch instinktiv den Baum mit der Hand bremsen konnte. Auch ein Vorteil eines etwas kleineren Bootes! Nachdem alle Bilder im Kasten waren kam Tom zurück auf „La Mer“ und wir drehten noch einige Szenen im wunderbaren Abendlicht. Wiederum im Dunkeln ging es dann in den überfüllten Hafen von  Laboe. Tom ging zum Taxi, ich nach einem Fischbrötchen in der Fischküche in die Koje.


Michel wollte am nächsten Tag mit seiner Frau nach Marstal segeln und ich entschloss mich ebenfalls den Schlenker durch die Südsee in meinen Heimweg nach Minde einzubauen. Also ab über den Teich in Richtung Horizont. An das Küstensegeln mit ständiger Landsicht hatte ich mich nach Erwerb meines Segelscheines schnell gewöhnt, aber es kostete mich damals in der Tat einige Überwindung irgendwann in Richtung des leeren Horizontes aufzubrechen und mehrere Stunden nur einem Kurs zu folgen, der mich an den richtigen Ort bringen soll. 


Mittlerweile geniesse ich diese Art des Segelns hinter den Horizont jedoch sehr. Wenn es gut läuft behält man stundenlang nur eine Segelstellung bei, der Autopilot übernimmt das Ruder und es sind so gut wie keine anderen Schiffe unterwegs. Tiefenentspannung. Sitzen, sich vom Meer wiegen und die Seele baumeln lassen. Ab und zu ein Rundumblick und jede Stunde die Position in die Karte eintragen. Kreuzchen für Kreuzchen nähert man sich so seinem Ziel. Der Wind passte fast bis zum Ende, dann musste ich den Diesel starten. Michel war nur kurz vor mir an der Ansteuerungstonne und nach Passieren der betonnten Fahrrinne (mit roten und grünen Bürsten zum Schrubben des Rumpfes links und rechts :-)) konnte ich mich in Marstal dann an seine Bordwand legen. Motor aus, Ruhe, Hafenkino gucken, einkaufen, kochen...Urlaub!


Morgens waren wir dann noch beim Bäcker frühstücken und sehr langsam brach ich dann auf. Die beiden legten Kurs auf Svendborg, ich musste jedoch nun Richtung West mit Windstärke 1 aus der falschen Richtung. Lediglich in der, sich wie eine Autobahn langsziehende, Fahrrinne hinter Marstal war Segeln mit ca. 1,5kn möglich. Und so trieben hier Schiff hinter Schiff langsam in einer Reihe in der strahlenden Sonne hintereinander her. Sommerstimmung pur. 



Irgendwann erreiche ich Birkholm, eine Insel mit nur 10 Bewohnern und winzigem Hafen. Die musste ich mir angucken und fahre durch die sehr schmale Betonnung mit nur sehr wenig Wasser unterm Kiel. Die Strömung vertreibt mich dabei recht schnell, also Konzentration. Ich finde sogar einen freien Liegeplatz und gehe erst auf Fototour und dann schwimmen. Herrlich klares, kühles Wasser. Ich mag gar nicht mehr aufhören. Es ist so schön hier in der Südsee. Dann mache ich mir mein Mittagessen und finde einen Platz auf einer Bank mit Blick auf das Wasser und die vorbeiziehenden Boote. Am liebsten würde ich hier für den Rest des Tages bleiben, aber ich muss noch etwas Strecke machen. 




Also weiter westwärts bis zur Küste von Avernakö. Hier steht am Ostkap ein Haus des bekannten dänischen Reeders Maersk Möller samt eigenem Hafen. Den man natürlich nicht anlaufen darf. Aber man soll hier gut ankern können, also tue ich das. Und geniesse den Abend und später die Nacht zunächst ruhig treibend. 



Ich stelle mir jedoch den Wecker auf 0100h, da der Wind dann etwas drehen soll, werde allerdings schon kurz vorher geweckt. Das Boot bockt und schaukelt und der Wind pfeift in den Wanten. Das geht mir eigentlich bei jedem Ankern so, Rasmus und ich sind da irgendwie ständig uneinig. Ich schaue gar nicht erst hinaus, sondern ziehe mich gleich verschlafen für einen Nachttörn an und starte den Diesel. Draußen ist es so, wie es sich drinnen anfühlt. Die Ankerleine stramm und ruckelige, hohe Wellen. Es macht keinen Sinn hierzubleiben, der Hafen von Söby ist nicht weit und soll im Dunkeln gut ansteuerbar sein.  Also Frühsport und Ankerleine samt 25 Metern Kette per Hand einholen. Dann nur unter Genua Kurs Söby. Was hier auf dem Bild schon recht uneindeutig aussehen mag, stellt sich im Dunkeln aber noch einmal ganz anders da. 

 
Zwei sehr helle Scheinwerfer des Fähranlegers weisen zwar zunächst den Weg, verdecken aber später jede Sicht. Die Einfahrt ist sehr schwer zu finden, es geht eine recht hohe Welle, ich verlasse mich nur auf meinen Plotter und das Echolot und erst wenige Meter vor der Einfahrt sehe ich deren schwarzglänzenden Mauern und schlüpfe in die Sicherheit. Es ist nun 0300h. Ein Platz ist schnell gefunden und, ich bin echt überrascht von einem Mann barfuss im Pyjama erwartet zu werden, der meine Leinen annimmt. Das ist doch mal echt nett. Die Nacht ist kurz, denn erbarmungslos klopft der weissbärtige Hafenmeister um 0800h ans Boot um zu kassieren. Und liefert dazu noch einen gesprochenen Wetterbericht. Ich muss los bevor der Wind noch mehr gegenan kommt und nach nur einem Kreuzschlag runde ich die Nordwestspitze von Aerö, und gehe vor den Wind Kurs Flensburger Förde. 



Erst plane ich Sönderborg, aber das hieße dann wieder gegenan zu kreuzen, also entscheide ich mich für Langballigau. Da war ich noch nie, denn der Name klingt irgendwie langweilig und grau. 



Aber ich finde das genaue Gegenteil vor, nämlich einen der schönsten Häfen an deutschen Ostseeküste. Eng verwinkelt...irgendwo zwischen dänisch und mediterran. Mit Fischbuden und Restaurants. Großartig. Da kein Platz mehr frei ist, lege ich mich einfach mittendrin an zwei Pfähle. Passt. 





Hier lasse ich nun den Törn in Ruhe ausklingen und geniesse die Hafenatmosphäre in vollen Zügen. Frühstücken kann man auf einer Dachterasse mit Blick auf Hafen und Förde. Bis zu meinem Heimathafen Minde sind es nur gute 3 Meilen, dann schliesst sich der Kreis. Sehr, sehr viele Boote sind unterwegs und es begegnet mir wieder einmal eines der wunderbar gepflegten Folkeboote vom Vercharterer Klassisch am Wind!






Wieder einmal kommt es mir vor wie ein 14 Tage Törn, dabei waren es doch nur 4 Nächte. Die Zeit auf dem Wasser folgt ihren eigenen Gesetzen, oder: „Wer mehr segelt, lebt länger!" (zumindestens gefühlt).