Samstag, 23. Juni 2018

Folge 16 - Von Stockholm auf die Aland Inseln


Die Video-Episode

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Donnerstag, 14. Juni 2018

Musikalische Videobotschaft für die Glüxpiraten




 Video
Meine musikalische Videobotschaft für Babs und Eric von den https://gluexpiraten.de/
Mit Bordmitteln komponiert, produziert & gefilmt. Man verzeihe mir die Textunsicherheit. Gleichzeitig Filmen, Spielen, Singen und Segeln überstieg etwas meine Multitaskingfähigkeiten für diesen nagelneuen Song.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Folge 15 - Von Nynäshamn nach Birka (Mälaren)

 
Die Video-Episode

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Sonntag, 27. Mai 2018

Sonntag, 13. Mai 2018

Segeln - Meine Freiheit, die ich so brauche


Es ist 0700h. Die schwedische Sonne wärmt langsam das Boot auf. Ich liege einsam an einem kleinen Holzsteg an der Schäre Stedsholmen im Tjust Archipel. Den Platz habe ich willkürlich gewählt, zu gross ist die Auswahl an Schärenliegeplätzen in dieser Region um vorher zu planen. Und während ich mir den ersten Kaffee des Tages koche und den Ausblick in mein Gedächtnis brenne, um ihn in kalten Wintertagen wieder vor dem inneren Auge a nsehen zu können, spüre ich warum ich unterwegs bin.Ja, warum ich überhaupt ein Segelboot habe. Ich bin ein Reisender auf der Suche nach Freiheit. Immer schon gewesen. Als kleiner Junge mit dem Fahrrad habe ich einsame Waldlichtungen gesucht, Hochsitze, Einsamkeit. Raum und Ruhe den eigenen Gedanken nachzuhängen, fernab von Eltern und Lehrern. Und auch fernab von Freunden. Diese habe alle ihren Platz in meinem Leben, aber ohne Abstand, Zeit und Reflektion kann ich nicht leben. So wurde dann aus dem Fahrrad ein Mofa, später ein Motorrad und das Auto. 

Natürlich ging es mir beim Reisen auch immer um neue Eindrücke, andere Kulturen, Lebensweisen und Lebensmittel, der Erweiterung des eigenen Horizontes. Aber es war auch immer die Suche nach Einsamkeit, nach unberührten Plätzen und nach der Freiheit. Heute bin ich an so einem Platz. Ich habe keine Termine, die Sonne scheint, das Wasser spiegelt, die Schären glänzen. Der Tag liegt lang und ziellos vor mir, ein noch unbeschriebenes Blatt meiner Reise. Und nur ich entscheide, was passieren wird.  Ich habe Bett und Küche im Segelboot dabei und geniesse die Freiheit. Die Ruhe. Die Zeit. In diesem Augenblick erscheint das Leben so einfach. Alle Nachrichtensendungen sind weit weg. Ich bin angekommen. 

In Deutschland kenne ich diese Momente beim Segeln nicht. Es gibt wenige einsame Ankerbuchten, und kaum einsame Stege in unberührter Natur. Dafür musste ich mich erst auf den weiten Weg hierher machen. Über 500 Seemeilen bisher. Dieser Vormittag ist mein Grund dafür zu segeln. Keine Wettfahrten, keine Ostseehäfen, keine Atlantiküberquerung. Einfach nur das einsame Liegen fernab der Menscheit, ihrer Lautheit und ihrer ständigen Betriebsamkeit. Ich werde hier die Vormittagssonne in mich aufsaugen und dann zur Schäre St. Grindö fahren. Dort gibt es eine Lachsräucherei mit eigenem Anleger. Das Ziel für heute abend ist noch unbekannt, irgendeine Schäre mit Windschutz soll es werden. Freiheit pur.   


Freitag, 11. Mai 2018

Mittwoch, 2. Mai 2018

Folge 11 - Von Karlskrona nach Kalmar

 Die bisherige Reiseroute

Video

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Freitag, 27. April 2018

Folge 10 - Von Ystad nach Karlskrona

Die bisherige Reiseroute
Video

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Mittwoch, 25. April 2018

Folge 9 - Von Kiel über Haithabu nach Ystad


Am 17.4. habe ich nun in Kiel endgültig die Leinen losgeworfen und bin über die Schlei und nach einem Drehtag in Haithabu in 3 Tagen bis Schweden gefahren. Das Video berichtet darüber ausführlich.


Nach meiner Ankunft in Käseberga erhole ich  mich von den Törntagen, da ich zusammen mit Lars Grötzinger an Bord ziemlich stramm durchgesegelt bin. Ausserdem hat der Wind so sehr aufgefrischt, das eine Weiterfahrt an der schwedischen Südküste zu gefährlich wäre. Direkt vor der Hafeneinfahrt reiten Surfer die Brandungswellen, das sagt alles. Hier in Käseberga gibt es die Schiffssetzung "Ales Stenar", die ebenfalls ausführlich abgedreht wurde.


Sonst ist hier ausser einer Bäckerei und einer Räucherei nichts los. Ich bin das einzige Boot im Hafen, dessen Fahrrrinne bei meiner Ankunft erst ausgebaggert wurde. Perfekte Bedingungen um ein Gefühl für das lange Unterwegssein zu bekommen und das Boot technisch in Ordnung zu bringen. Auch finden langsam alle Gegenstände ihren Platz. Doch jetzt zieht es mich weiter, sobald es etwas weniger regnet laufe ich aus um die Hanöbucht zu durchqueren.


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Dienstag, 24. April 2018

Die Unterstützer des Filmprojektes "Die Route der Wikinger - Salz und Erde"

Ich möchte mich hier bei allen bedanken, die mein Filmprojekt so großzügig unterstützen.
Ohne euch wäre es nicht zu realisieren. Danke!!

http://www.nautisches-quartier.de/

http://www.ferienhaus-schweden.de/

http://www.istec.ag/de/startseite.html


https://millemari.de/http://www.oleu.de/

http://www.segel-filme.de/










http://www.weilandt-winterlager.de/



 Offizielle Unterstützer im Crowdfunding
  • Wolf Bonatz
  • Guido Dwersteg
  • Sebastian Fröbel
  • MIDLIFEREISE.DE Holger Rindfrey 
  • Kai Berghaus
  • Bernd Brandt 
Unterstützung durch Information, Seekarten, Material, Kameraarbeit, Liegeplatz und PR
  • Christian Kurten 
  • Dänisches Nationalarchiv Kopenhagen  
  • Glüxpiraten
  • Klaus Lettau-Dietz
  • Walter Hövel
  • klassisch-am-wind Mike Peuker
  • Holger Bordasch 
  • Michael Naujoks
  • Lars Grötzinger 
Unterstützung durch gebuchte Wohnzimmer- und Bordkonzerte 
  • Heike Senff
  • Ernst Gröchenig 
  • Gorm Iver Gondesen
  • Andreas Pellenz 
 Unterstützung durch gebuchte musikalische Videobotschaft von unterwegs
  • Eric Merten
  • Michael Naujoks 
  • Ralf Wessels
  Unterstützung durch Film- und Buchkäufe sowie freie Beträge
  • Martin Rosengarten
  • Hannes Obuch
  • Ulrich Jäger
  • Ralf Wessels
  • Detlef Höpfner
  • Dr. Paul Matzke
  • Louis Berg
  • Karl-Heinz Schreck
  • Kay Roschmann
  • Uwe Emmer
  • Jürgen Thiel 
  • Nico Weinmann
  • Gundolf Thurm
  • Michael Naujoks
  • Karsten Dreyer
  • Walter Hövel
  • Frank Rettig
  • Frank Michael Renner
  • PertollPatrick
  • Tanja Lämmermann
  • Jan Herlitzius
  • Svenja Neumann
  • Christian Wilhelm
  • Bernd Brandt 
  • Michael Eidam
  • Uwe Sandhoff
  • Jonas Sextl
  • Anja Rathmer
  • Katrin Leiner
  • Jan Herlitzius
  • Hannah Kuhn 
  • Kai Berghaus
  • Nils Flasshoff
  • Karin Jacobsen
  • Julian Bus
  • Martin Decurtins
  • Dean-Martin Niemöller 
  • Marina
  • Karsten Schreiber
  • Lars Polap
   Sowie weitere Unterstützungen mit Wunsch auf Anonymität

Montag, 26. März 2018

Folge 8 - Über den Wolken

VIDEO - Die Vorbereitungen - Epsiode 8

Neben den Arbeiten am Manuskript und am Drehbuch gab es ein echtes Highlight diese Woche: Meine kleine Drohne DJI Spark kam an. Nach Abschluss von Haftpflichtversicherung und Beschaffung einer feuerfesten Plakette, sowie dem Ansehen diverser YouTube Tutorials ging es in die einsame Natur. Zuerst freies Fliegen zum Kennenlernen. Dann ein paar fortgeschrittene Modi und vor allem die Gestensteuerung. Mein Grund für den Kauf dieser Drohne. Und in der Tat lässt sich Sparky aus der Hand starten und auch wieder einfangen, und folgt mir brav auf Schritt und Tritt ohne das ich zur Fernbedienung greifen muss. Wichtig ist es nur den Akkustand im Gefühl zu haben, sonst macht sich Sparky irgendwann selbstständig, steigt auf und fliegt zum letzten Startpunkt um dort zu landen. Das ist problematisch wenn Bäume über dem Rückweg sind oder am Startpunkt nicht gelandet werden kann. Daher ist es besser die RemoteControl in Reichweite zu haben. Bisher bin ich absolut überzeugt, auch von der Qualität der Videos. Lediglich fehlt mir eine 25fps Option. Es wird nur mit 30fps aufgenommen und das führt teils zu ruckeligen Bildern. Hier muss ich noch weiter testen, welche Settings mir da helfen können. Das tolle an der Drohne ist, das man sie mal eben schnell fliegen lassen kann, ohne großes Aufsehen zu erzeugen. Ab einer gewissen Höhe wird sie dann auch fast unhörbar.

Das weitere Highlight der Woche war ein Tag mit Temperaturen über 5°C. Antifoulingzeit. Sofort genutzt. Jetzt steht der Krantermin am 7.4. und ich muss mir keine Gedanken mehr machen. Weiterhin kam diese Woche tolles Feedback von allen Seiten. Im Wikingermuseum Rosala in Finnland z.B. darf ich mich wie zuhause fühlen und drehen bis die SD-Karte glüht. Nachden Bildern auf deren Website zu schliessen, mache ich da fette Bilderbeute. So genug geschrieben, im Video könnt ihr ja alles hören und sehen, was es so zu erzählen gibt.   



Mittwoch, 21. März 2018

Folge 7 - Luftloses Kajak und selbstaufbauendes Zelt


VIDEO - Episode 7 der Vorbereitungen

Auf der BOOT hatte ich spontan ein aufblasbares Kajak zum Sofort-unter-den-Arm-klemmen Preis erstanden. Schon im Messebus zum Auto hatte ich dabei ein gutes Gefühl. Ein komplettes Kajak To-Go war nun mein eigen. Ideal für den Transport auf einem 28 Fuss Segelboot, auf dem der Stauraum gut genutzt sein will. Oder auch einfach für den Wochenendtrip entlang der Schlei, mit Rücktransport in Bus oder Ausflugsboot. Nun stand der erste Testaufbau an, ein Runde auf der Alster steht noch aus. Zusammen mit dem Kajak testete ich dann auch gleich mein Campingequipment. Einiges davon stammt noch aus guten Motorradtourtagen, einiges habe ich neu dazugekauft. 

Doch der Reihe nach:
Beim Aufpumpen des Kajaks passt erstens der Anschluss der Pumpe nur so halb, dann zerbricht direkt das Gehäuse. Amazonkauf mit Blick aufs Geld. Ärgerlich, aber daher der Vorabtest. So bleibt das Boot recht luftlos, aber es reicht für den ersten Eindruck. Das Paddel kommt mir etwas kurz vor, das muss ich noch im echten Einsatz prüfen. Und mein Zelt hat eine etwas ungünstige Form. Mein Boot sieht damit aus wie ein AWACS Flieger. Hier muss noch ein wasserdichte Verpackung her, damit die Befestigung so sinnvoll ist.  Im Boot ist genügend Stauraum vorhanden, und es ist wirklich einfach aufzubauen. Toll. Handecholot und Segel (ja, es gibt ein Kajaksegel für raume Winde) müssen allerdings auch noch im Praxistest bestehen. 

Die Outdoorausrüstung überzeugt mich dagegen voll und ganz. Das Zelt springt von alleine auf seinen Platz und baut sich selbst auf. Ein paar Heringe in den Boden und fertig. Selbstaufblasende Schlafmatte und Minischlafsack vervollständigen das Equpment. Da hat sich echt einiges getan in den letzten Jahren. So passt dann sogar ein Kopfkissen in meine "Schlaftasche". Kochgeschirr und Besteck sind nichts besonderes. Sehr gut ist aber mein SupaDupa-Benzinkocher. Ich weiss gar nicht mehr, wann ich mir den mal gegönnt habe. Aber er läuft wie eine Eins. Nachdem ich auf einer Messe in Rostock einen Vortrag von Jörg Knorr gesehen habe, gegen den mir meine erlebten Abenteuer winzig erscheinen,  habe ich richtig Lust auf paddeln und zelten bekommen. Heute haben wir uns dann sogar verabredet um ein wenig Erfahrungen auszutauschen. Träumer unter sich. Viele Parallelen zeigten sich in Lebenslauf und Entscheidungen. Beide tragen wir wohl das Abenteuergen in uns.

Meine letzten Auftritte und Vorträge sind gehalten, jetzt geht der Blick nur noch auf die Abreise. Arzt und Zahnarzttermine stehen noch an und diverser medizinischer Kleinkram der noch mit an Bord kommt. Für sechs Monate muss man doch schon anders planen. 

Langsam wird es ernst.

Mittwoch, 14. März 2018

Folge 6 - Warten auf besseres Wetter

Die Reisevorbereitungen gehen weiter

In diesem Videobeitrag erzähle ich etwas über die Vorbereitungen zur Reise, die durch Arbeit und Wetter stark gebremst wurden. Ab nächster Woche geht es daher mit Vollgas an die Arbeit.

Mittwoch, 28. Februar 2018

Folge 5 - O-Töne der Experten


 Im Dänischen Nationalarchiv

Heute gibt es einen kleinen Einblick in die Dreharbeiten zu "Salz & Erde". Zweimal aus Kopenhagen. Denn dort hatte ich im letzten Jahr bereits drei Drehtage verbracht. Zunächst ein Auschnitt aus dem Interview mit Esben Jessen, dem Skipper des Wikingerschiffsnachbaus "Ottar". Mehr Experte geht nicht. Esben ist schon einige Male mit der Ottar über die Nordsee gefahren und hat dabei häufig nur mit den Navigationsmitteln der Wikinger gearbeitet. In dem fast zweistündigen Interview gibt er mir eine derartige Fülle an wertvollen Informationen, das es ein paar Tage dauert diese alle zu verstehen. Von der Anwendung ganz zu schweigen. In diesem Ausschnitt erzählt Esben über die Sonne als wichtigstes Hilfsmittel zur Navigation der Wikinger und die Hinweise in den Sagas darauf, die aber alles andere als eindeutig sind. 
 Esben Jessen im Interview

Der zweite Ausschnitt zeigt den Archivar und Experten Michael Gelting im Dänischen Nationalarchiv. Er präsentierte mir das Manuskript aus dem 13. Jhdt. und gab mir eine Fülle von Erklärungen dazu. Das Buch ist voller Geheimnisse und trotz seiner umfangreichen Antworten blieben viele Fragen offen. Seine Attitüde und sein Vortrag passten ganz hervorragend zu dem Thema und ich hätte ihn nicht besser casten können. Seine Wissen war schier unerschöpflich und auch hier muss ich mich durch 60 Minuten Interview wühlen um die wirklich spannenden Stellen zu finden. Ich drehe ja einen Abenteuer/Doku Film und keine wissenschaftliche Abhandlung. 

 Michael Gelting im Interview