Samstag, 14. Januar 2017

Every Single Week - Track 7 - Song und Musiker


Making of "Aftershow"

Wie entsteht eigentlich ein Song? Woher nimmst du die Ideen? Warum dauert eine Albumproduktion so lange? Das sind die klassischen Fragen an mich als Songwriter und Produzenten. In der Videoserie "Every Single Week"  stelle ich daher jede Woche eine neue Single aus meinem auf der Ostsee entstandenen Album "Zeitmillionär" vor. Und gebe damit einen Einblick tief hinter die Kulissen des Songwritings und dem "Making of" einer Musikproduktion. Übrigens, jede Single und auch das ganze Album bekommst du hier:



 Making of - Das Video

Hier im Blog möchte ich aber auch einzelne Musiker kurz vorstellen, ohne die die Produktion des Albums nicht möglich gewesen wäre. Und kurz erzählen wie sich unsere jeweiligen Wege gekreuzt haben.

Dara McNamara



Mit Dara spiele ich schon viele, viele...viele Jahre zusammen. Überwiegend in Irish Pubs auf der Reeperbahn und in Hannover haben wir uns anfangs die Nächte um die Ohren geschlagen und sind dann im Hellen nach Hause gefahren. Harte Zeiten. Der Ire Dara McNamara ist auf einer Reise in Hamburg gelandet und hier (wie einige andere seiner Landsleute) hängengeblieben. Irgendwann war uns die Reeperbahn zu viel. Ich habe mir einen "echten" Job und Dara sich andere Orte zum Spielen gesucht. Man wird ja nicht jünger. Unsere Wege kreuzten sich aber immer wieder (da wir auch privat sehr gut befreundet sind) und so standen und stehen wir auch immer noch häufig zusammen auf der Bühne. Dara hat für mich DIE Balladenstimme schlechthin. Ich könnte ihm stundenlang zuhören und er versteht es sein Publikum zu verzaubern. Von daher wollte ich ihn unbedingt für mein Album haben und so hat er auch vier Titel dazu beigetragen. Und da er "nebenbei" auch noch ein brillianter Akustikgitarrist ist, hat er diese auch noch auf vielen weiteren Songs eingespielt.


Dara hat eine eigene Homepage mit allen Terminen und Infos.

https://www.amazon.de/gp/product/B00QL39E6Q?ie=UTF8&keywords=Dara%20McNamara&qid=1455739270&ref_=sr_1_1&sr=8-1

Und er hat vor kurzer Zeit sein Konzeptalbum "Seven" auf den Markt gebracht. Hier kann man einmal reinhören.

Diesen Song hat Dara auf unserer Hochzeit gesungen

Und hier ist Dara mit seiner Band Pickville beim NDR zu sehen.

Jurik Maretzki


Mein Executive Proucer Jurik war ein echter Geheimtipp. Dara hatte dort sein Album SEVEN gemischt und teilweise produziert und schwärmte begeistert von Juriks Talent. Dazu kam, das sein "rooted music studio" bei mir um die Ecke lag, was das Arbeiten sehr vereinfachte. Wir lernten uns kennen, wurden uns einig und begannen dann 14 Tage später mit der Produktion. Da wusste ich noch nicht, das ich Jurik in diesem Jahr häufiger als meine Frau sehen sollte. Bei der Studiowahl sollte man also auch darauf achten, ob es menschlich harmoniert. Und das passte mit Jurik alles sehr gut zusammen. Zu jedem Song hatte er ergänzende Vorschläge und Ideen und vor allem war er der König der PlugIns. Und er war unermüdlich beim Editieren und bei der Arbeit mit Melodyne und co. Keine Spur blieb unberührt. Ich hatte anfangs Angst davor, das dadurch etwas von der Spontanität und dem Live-Vibe der Aufnahmen verloren geht und verliess daher oft das Studio bei diesen Arbeiten. Aber im Vorher-Nacher Vergleich gewannen dann doch stets die bearbeiteten Spuren. Jurik weiss definitv was er da macht! Und wir kamen uns auch menschlich näher und am Ende bin ich froh, über die Arbeit einen tollen Freund gefunden zu haben.


Die Planung der Aufnahmen mit den 30 Musikern und den unzähligen Spuren war eine weitere große Herausforderung. Ich erstellte mehrseitige Excel Dokumente zur Planung der Aufnahmen und des Mixes. Jede aufgenommene Spur wurde abgehakt. Und die gesamte Planung haben wir sogar wirklich eingehalten. Es war zwar eine mühsame Vorarbeit, aber ohne diese wäre ich wahrscheinlich heute noch am Aufnehmen.


Aftershow

Vocals Dara McNamara
Backing Vocals Caro Leuzinger
Backing Vocals Kati Schulmann-Reisener
Backing Vocals Mario Schulmann
Drums Oliver Steinwede
Percussion Jochen Topp
Bass Claus Aktoprak
Guitars Yorck Mennich
Acoustic Guitar Dara McNamara
Additional Guitars Claus Aktoprak
Pedal Steel Karen Adolph
Lead Guitar Yorck Mennich
Piano Merih Aktoprak
Keyboards Merih Aktoprak
Saxophone Michael Prott

Aufgenommen, gemischt und editiert von Jurik Maretzki

Aftershow
(M: Claus Aktoprak T: Claus Aktoprak V: Dolce Vita Songs)

Every night I sing my love songs
Every night I give my best
There are times when I feel useless
Sometimes better than the rest
But every show is ending
When it’s best you’ll have to go
Sometimes I think my whole life
Is a never ending show

I will tell you all about her
She was more then I deserved
She was the best and loveliest person
I’ve ever seen on earth
With a twinkle of her eye
She showed, I was her only one
One day she stopped to twinkle
One day later she was gone

And now the stage is bare, the curtain’s down
Lights are glowing dim,
I hear the people going home,
Weeks have passed, still I wait for you
And the stage is getting cold
But I’m going home alone

So my friends if you should see her
Somewhere on the road tonight
Let her know that I will be there
Oh, I long to hold her tight
Please tell her that I love her
Tell her that I do
Cause if she’s not here to listen
I must sing this song to you

CHORUS

So listen to my story
Listen to my song
Hold your ladies tight tonight
Cause tomorrow, they might be gone
SOLO

Hold your ladies tight tonight
Cause tomorrow, they might be gone

Samstag, 7. Januar 2017

Every Single Week - Track 6 - Song und Musiker


Making of "Mexican Rodeo"

Wie entsteht eigentlich ein Song? Woher nimmst du die Ideen? Warum dauert eine Albumproduktion so lange? Das sind die klassischen Fragen an mich als Songwriter und Produzenten. In der Videoserie "Every Single Week"  stelle ich daher jede Woche eine neue Single aus meinem auf der Ostsee entstandenen Album "Zeitmillionär" vor. Und gebe damit einen Einblick tief hinter die Kulissen des Songwritings und dem "Making of" einer Musikproduktion. Übrigens, jede Single und auch das ganze Album bekommst du hier:



 Making of - Das Video

Hier im Blog möchte ich aber auch einzelne Musiker kurz vorstellen, ohne die die Produktion des Albums nicht möglich gewesen wäre. Und kurz erzählen wie sich unsere jeweiligen Wege gekreuzt haben.

Kati Schulmann-Reisener & Mario Schulmann

Kati und Mario kenne ich seit 2001. Wir haben zusammen in ihren Bands "Kati und die Schulmänner", "Rock'n'Roll Highschool" und "The Chucks" jede Menge Auftritte gespielt und eine CD produziert. In diesen Bands wechseln sich die beiden am Lead-Gesang ab.


Kati und die Schulmänner & Rock'n'Roll Highschool

Aber besonders ihr Satzgesang hat mir immer schon sehr gefallen. Es ist nämlich etwas ganz anderes einen Song solo zu singen oder sich mit drei oder mehr Stimmen in ein Arrangement zu integrieren. Ein Chor soll möglichst aus einem Guss klingen und nicht nach drei Solosängern. Ein Backingchor aus Udo Lindenberg, Jan Delay und Herbert Grönemeyer wäre daher auch der absolute Alptraum :-) Kati und Mario singen wirklich schon SEHR lange zusammen und das machte die Arbeit schnell, einfach und angenehm. Und so sind sie zusammen mit Caro Leuzinger auch auf fast jedem Song meines Albums zu hören.

@Work

Kati und die Schulmänner  - live


Kai Wiener


Kai Wiener war einer meiner besten Freunde. Nach einem sehr traurigen Unfall spielt er nun leider im Himmel weiter auf Gretsch und Fender Amps. Er war ein wirklich begnadeter Gitarrist.Wir haben viel zusammen gespielt und irgendwann die Band "Martini Club" ins Leben gerufen. Mit dieser Formation waren wir echt sehr erfolgreich und wer weiß, was noch daraus geworden wäre :-(

   
Der Martini Club


 You Sexy Thing - Martini Club


I Won't Stand In Your Way - Martini Club

Als grobe Idee gab es den Song "Mexican Rodeo" schon länger, ich bin nur mit dem Song nie so richtig fertig geworden. In einer unserer vielen gemeinsamen Sessions bat ich "Don Vino", Kais Name im Martini Club, einmal etwas zu der Idee zu spielen. Und dann fand ich nun Jahre später diese Aufnahmen wieder auf meiner Festplatte. Es bedeutet mir wirklich sehr viel Kai, wenn auch leider nur auf diesem Weg, auf meinem ersten eigenen Album mit dabei zu haben. Im Background übrigens auch hier dabei: Kati und Mario!


Americano - Abschiedskonzert für "Vino"


Mexican Rodeo


Vocals John Barron
Backing Vocals Caro Leuzinger
Backing Vocals Kati Schulmann-Reisener
Backing Vocals Mario Schulmann
Drums Oliver Steinwede
Percussion Jochen Topp
Bass Claus Aktoprak
Guitars Yorck Mennich
Acoustic Guitar Dara McNamara
Additional Guitars Claus Aktoprak
Lead Guitar Kai Wiener
Piano Merih Aktoprak
Keyboards Merih Aktoprak
Blues Harp Christian Hönniger
Saxophone Michael Prott
Trombone Thomas Wolff
Trumpet Nicolas Boysen

Aufgenommen, gemischt und editiert von Jurik Maretzki


Mexican Rodeo
(M: Claus Aktoprak T: Claus Aktoprak V: Dolce Vita Songs)
I met her on the day when my whole life began to change
A girl you really could admire
She joined me on my way, looking for the perfect day
I never felt my love, just my desire
And making love to her was gasoline on my fire

She was my girl from Mexico
She took my body in the morning for her private rodeo
She was my girl from Mexico
Oh, she was all I ever wanted but I had to let her go
Out of my life (out of my life) inside the night (inside the night)
Out in the dark (out in the dark) out of my life (out of my life)
Oh, it seems I have to ride ’til all waters stop to flow
Sometimes late at night, I miss my girl from Mexico

I left her late at night when we she held my body tight
Awakened by a sound in the dark
Oh, it’s easier to go when there’s no one to say no
I closed a door behind an illusion of love
And my old flaming star is giving shelter from above

CHORUS

SOLO

I closed a door behind an illusion of love
And my old flaming star is giving shelter from above

She was my girl from Mexico
She took my body in the morning for her private rodeo
She was my girl from Mexico
Oh, she was all I ever wanted but I had to let her go
Out of my life (out of my life) inside the night (inside the night)
Out in the dark (out in the dark) out of my life (out of my life)
Oh, it seems I have to ride ’til all waters stop to flow
Sometimes late at night ooh
She was my girl from Mexico
She took my body in the morning for her private rodeo
She was my girl from Mexico
She was all I ever wanted but I had to let her go

Montag, 2. Januar 2017

Der "Sailing Bassman" mit Vortrag und Live-Konzerten auf der BOOT 2017


Am 28.1. 1130h bis 1200h auf der Segel Center Bühne in Halle 15

Da mein neuer Vortrag auf der HANSEBOOT schon  so gut angenommen wurde, bin ich froh ihn auf der BOOT dank meinem Verlag millemari. wieder halten zu können. Ich war mit meinem 40 Jahre alten Boot 160 Tage in den schwedischen Schären unterwegs und berichte von diesem weltweit einzigartigen Segelrevier in einem Multimedia-Vortrag mit Live-Musik. Neben tollen Bildern aus meinem Buch "SchärenSegeln" und dem Film "Zeitmillionär" gibt es dazu natürlich auch wertvolle Tipps zum Einhandsegeln, zu Auszeit und Ausrüstung. Nach dem Vortrag stehe ich gerne für weitere Fragen zur Verfügung. Begleiten wird mich mein irischer Freund und Sänger/Gitarrist Dara McNamara. Und natürlich spielen wir dabei auch den Sommerhit: "Ich geh' segeln".



Aber das ist mir noch nicht genug Musik, denn in meinem Vortrag haben leider nur 2 Songs Platz. Daher werden wir am gleichen Tag von 1700h bis 1800h am Stand des italienischen Marinaverbundes FVG in Halle 13, Stand 13D74 ein weiteres Konzert geben. Dort gibt es dann neben Titeln aus meinem Album "Zeitmillionär" noch weitere relaxte Songs zu hören um den Messetag perfekt ausklingen zu lassen. Nebenbei gibt es dort übrigens auch noch eine Verlosung mit interessanten Preisen (italienische Weine, Übernahme von Liegegebühren...) des Marinaverbundes. Also unbedingt vorbeikommen und mitfeiern :-)

Übrigens: Am gleichen Stand wird es an den anderen Tagen auch weitere interessante Vorträge der millemari. Autoren Thomas Käsbohrer, Holger Peterson und Sebastian Janotta geben. 

Markus Silbergasser vom tollen Segelblog www.untersegeln.eu ist ebenfalls auf der gleichen Bühne zu sehen am:
Samstag, 21.01. um 12:30 bis 12:45 Uhr
Montag, 23.01. um 11:45 bis 12:00 Uhr
Dienstag, 24.01. um 14:00 Uhr bis 14:15 Uhr

http://www.untersegeln.eu/segelreviere/segeln-griechenland/segeln-ionisches-meer/

Samstag, 31. Dezember 2016

Every Single Week - Track 4 - Song und Musiker


Das Making of "Set Course for...Awesome!"

Wie entsteht eigentlich ein Song? Woher nimmst du die Ideen? Warum dauert eine Albumproduktion so lange? Das sind die klassischen Fragen an mich als Songwriter und Produzenten. In der Videoserie "Every Single Week"  stelle ich daher jede Woche eine neue Single aus meinem auf der Ostsee entstandenen Album "Zeitmillionär" vor. Und gebe damit einen Einblick tief hinter die Kulissen des Songwritings und dem "Making of" einer Musikproduktion. Übrigens: Jede Single und auch das ganze Album bekommst du hier:



  Making of - Das Video

Hier im Blog möchte ich aber auch einzelne Musiker kurz vorstellen, ohne die die Produktion des Albums nicht möglich gewesen wäre. Und kurz erzählen wie sich unsere jeweiligen Wege gekreuzt haben.

Oliver Steinwede

Auch Oliver Steinwede kenne ich schon sehr lange. Zunächst haben wir für ROLAND viele Events durchgeführt. LKWs und Container auf die Frankfurter Musikmesse gefahren und deren Inhalte zu einem schönen Messestand zusammengewürfelt. Konzerte technisch betreut. Und viel Schweiß bei der Arbeit gemeinsam vergossen. Das verbindet. Erst später kamen wir dann auch musikalisch zusammen und ich erlebte Olli als sehr vielseitigen und variablen Trommler. Genau das richtige für meine Produktion mit der so unterschiedlichen Stilistik. Aber auch Olli zieht es, wie mich, aus der "Anonymität" einer Band nach vorne ins Rampenlicht. Und so arbeitet auch er an einem eigenen Album. Und ist dabei mutiger als ich, da er alle Song nicht nur selber schreibt sonder auch noch selber singt. Ich drücke ihm alle Daumen für sein Projekt: "Herr Steinwede und Neffen mit Nichten". Ja, Olli spielt nicht nur gern mit Sticks, sondern auch mit Worten. Und das macht sein Album so spannend. Hier geht es zu seiner Homepage im Blogstil.

 Rampenlicht - Herr Steinwede

"Set Course for...Awesome!"

Vocals Merih Aktoprak
Vocals John Barron
Vocals Claus Aktoprak
Drums Oliver Steinwede
Bass Claus Aktoprak
Guitars Yorck Mennich
Additional Guitars Claus Aktoprak
Slide Guitar Yorck Mennich
Keyboards Merih Aktoprak
Saxophone Michael Prott

Aufgenommen, gemischt und editiert von Jurik Maretzki

(M: Claus Aktoprak T: Claus Aktoprak V: Dolce Vita Songs)

Freitag, 23. Dezember 2016

Every Single Week - Track 5 - Song und Musiker


Making of "I Just Can't Say I Love You"

Wie entsteht eigentlich ein Song? Woher nimmst du die Ideen? Warum dauert eine Albumproduktion so lange? Das sind die klassischen Fragen an mich als Songwriter und Produzenten. In der Videoserie "Every Single Week"  stelle ich daher jede Woche eine neue Single aus meinem auf der Ostsee entstandenen Album "Zeitmillionär" vor. Und gebe damit einen Einblick tief hinter die Kulissen des Songwritings und dem "Making of" einer Musikproduktion. Übrigens: Jede Single und auch das ganze Album bekommst du hier:



 Making of - Das Video

Hier im Blog möchte ich aber auch einzelne Musiker kurz vorstellen, ohne die die Produktion des Albums nicht möglich gewesen wäre. Und kurz erzählen wie sich unsere jeweiligen Wege gekreuzt haben.

Joe Casey


Die Leadvocals für "I Just Can't Say I Love You" hatte mir zunächst wieder Dara McNamara eingesungen. Aber glücklich verliebt wie er war und ist, klang er mir einfach nicht verzweifelt genug. Ich fragte daher meinen Excutive Producer Jurik nach seiner Idee für eine Alternative. Er spielte mir dann ein Demo des irischen Sängers Joe Casey vor, und dieser hatte genau den Sound nach dem ich gesucht hatte. Eben wie jemand, der jeden Abend seinen Kummer in einer Flasche irischen Whiskeys ertränkt um den Schmerz der Erinnerungen aushalten zu können. Meine akustische Vision von Joe hatte dann aber nichts mit der Realität zu tun, und er erwies sich als sehr bodenständiger und glücklicher Familienvater. Aber egal, er klang trotzdem genau richtig für diesen Song. Ich traf ihn nur für eine halbe Stunde im Studio, da er zufälligerweise gerade in Hamburg war, und erklärte ihm meine Vorstellungen. Er versprach mir dann, in seinem Studio in Irland ein paar passende Gesangstracks aufzunehmen. Diese kamen dann auch ca. 6 Wochen später per WeTransfer bei uns an und waren perfekt. Ich habe Joe seitdem übrigens weder gesehen noch gesprochen. Schade. Mehr Infos über Joe findet ihr auf seiner Homepage.

 

St. Stephen's Day, Acoustic Version - Joe Casey & Mathias Baumann

Oliver Sparing


Der Song ist ja sehr sparsam arrangiert und so war mir eine sehr gut gespielte Akustikgitarre wichtig. Ich hatte zwar ein paar Spuren in meinen Demos selber eingespielt, aber das war so noch nicht gut genug. Also bat ich Oliver Sparing von der Hamburger Agentur eventhorizont (bei der, wie man im untenstehenden Video gut sehen kann, auch Caro Leuzinger und Merih Aktoprak engagiert sind) um Hilfe. Er hat dann nicht nur meine Idee präzise und auf den Punkt umgesetzt, sondern auch noch ein tolles Akustikgitarrensolo und einige auf den Punkt gesetzte E-Gitarrenfills in seinem Hamburger Studio aufgenommen. Bei Jurik bauten wir dann alles in den Titel ein, der damit  mein Lieblingssong  des ganzen Albums wurde.


Imagevideo - eventhorizont


Rolf Herbrechtsmeyer


An Cellist Rolf Herbrechtsmeyer kam ich über eine Empfehlung der Geigerin bei John Barron. Er ist so richtig Vollblutklassiker und ich schickte ihm dann auch seinen ausnotierten Part vorab zu. Wie erwartet spielte er ihn, nach einem kurzen Soundcheck, dann auch in Perfektion ein und ich konnte ein weiteres Häkchen auf den Produktionsplan setzen. In der Produktion haben wir den echten Cellosound dann auch noch mit einem gesampelten etwas angedickt.

I Just Can't Say I Love You


Vocals Joe Casey
Vocals Caro Leuzinger 
Drums Oliver Steinwede
Percussion Jochen Topp
Piano Merih Aktoprak
Keyboards Merih Aktoprak
Bass Claus Aktoprak
Acoustic Guitar Oliver Sparing
Guitar Oliver Sparing
Lead Guitar Oliver Sparing
Cello Rolf Herbrechtsmeyer

Aufgenommen, gemischt und editiert von Jurik Maretzki


I Just Can’t Say I Love You
(M: Claus Aktoprak T: Claus Aktoprak V: Dolce Vita Songs)
I like the way you smile
And the things you say
When I hear you laughing
It lights up my day
I like the way you stare
Those deep brown eyes
Girl when you touch me
I’m touching the sky
Oh no don’t ask me, why I leave you alone
I hate to hurt you, but it feels so wrong
And I say: „Babe it’s allright“
And I will hold you so tight
I say the words you long to hear
I can say: „Honey, I’m true“
I can say: „Baby it’s you“
But I just can’t say
No I just can’t say
„I love you“
I hope you understand
What I have to do
It hurts me so much
And I know it hurts you
When I take your hand
Are you still my friend
God only knows
What will be in the end
Let’s stop pretending, that nothing is wrong
When you’re in my arms, yet I feel so alone
CHORUS
I need to be alone to free my mind
And you won’t find your luck with me by your side
When I say: „Babe it’s allright“
Whenever I hold you so tight
When I say words you long to hear
I can say: „Honey, I’m true“
I can say „Baby it’s you“, but I just can’t say, no I just can’t say …
„I love you“

Dienstag, 20. Dezember 2016

Der nautische Stern und seine vielen Bedeutungen


The Nautical Star / Der Nautischer Stern
Im Zentrum meines luvgier Logos steht der nautische Stern, der in der Seefahrt eine lange Tradition und viele Bedeutungen hat. Er steht symbolisch für unsere Ziele und Wünsche,  auf die (wenn sie erst einmal gefunden sind) nur noch Kurs gehalten werden muss, um an sein Ziel zu gelangen. Ob mit oder gegen den Wind, einfach treiben lassend oder um jeden Meter kämpfend ist dabei egal. Um das Symbol des Nautical Star ranken sich viele Gerüchte. Über die Jahre haben aber unterschiedliche Gruppierungen den Stern für sich beansprucht und ihm ihre eigene Interpretation verpasst. Ich habe diese einmal recherchiert und hier ohne Anspruch auf Gültigkeit oder Vollständigkeit zusammengefasst.
Einigkeit besteht darüber, das es Seemänner waren, die die ersten Tattoos mit dem Nautical Star trugen. Gerade in den vergangenen Jahrhunderten war die Arbeit auf See sehr gefährlich und stets unberechenbar. Nachts gab es außer den Sternen nichts weiter, um einen Seemann zu leiten. Und so kam besonders Polaris, dem Nordstern, der im Gegensatz zu allen anderen Sternen eine scheinbar feste Postiton einnimmt, eine große Bedeutung zu.  Denn war der Nordstern erst einmal gefunden, konnte man sich darauf verlassen in die richtige Richtung zu segeln.

Das erste Design war der Vereinfachung einer Kompassrose angelehnt. Im Gegensatz dazu hatte der Nautical Star allerdings fünf Ecken, wobei der oberste zum Nordstern zeigt.




Der Nordstern war zu einem Symbol für den sicheren Heimweg geworden, und übergeordnet auch dafür, seinen Weg im Leben zu finden.  Nun gibt es viele Geschichten über das Leben und Sterben auf See und alle Seeleute waren stets extrem abergläubisch und auf der Suche nach Glücksbringern. Sie liessen sich daher den Nautical Star auf Unterarme oder Hände tätowieren um damit ein Glückssymbol (und den Ausdruck des Wunsches sicher heimzukehren) ständig an sich zu tragen.
Doch er soll nicht nur als Zeichen der Sicherheit und Orientierung für Seeleute und Reisende gelten;  er ist viel mehr zum Symbol dafür geworden seinen Träumen zu folgen und ein erfülltes Leben zu finden. Also ein Wegweiser für alle, die ihren Weg im Leben verloren haben.

Bekannte Bedeutungen des Sterns

Ein Nautical Star am linken Handgelenk in Linie mit dem Daumen wird als positive Beinflussung des Schicksals gesehen. Die linke Handfläche wird ja zum Lesen der Zukunft genutzt und der Nautical Star soll diese dabei zum Guten hin beeinflussen. Der Nautical Star zusammen mit Engelsflügeln hinten auf der rechten Schuler bedeutet, das jemand auf den Träger dieser Tätowierung acht gibt. Daher ist das luvgier Logo mit seinen Flügeln bei mir stets auf der rechten Schulter angebracht. 



Der Stern kann dabei rot oder grün gefärbt sein, da Seeleute ja häufig in Steuerbord- und Backbordwachen aufgeteilt sind; man kann dieses links oder rechts aber auch politisch deuten.  
Werden zwei Sterne auf der Brust getragen, dann ist dabei der linke rot und der rechte grün gefärbt, um Steuerbord und Backbord zu repräsentieren. Wenn auf See diese beiden Lichter gleichzeitig zu sehen sind, ist es ja ein Zeichen dafür, das ein Schiff direkt auf einen zuläuft und man sich auf ein  Ausweichen vorbereiten muss. In diesem Sinne bedeutet dieses Tattoo eine Warnung an andere, dem Träger auszuweichen. Wie bei vielen anderen traditionellen Seefahrer-Tattoos darf dieses aber nur getragen werden, wenn das Recht dazu auch erworben wurde. Zum Beispiel durch gefährliche Aktivitäten auf See, gewonnene Kämpfe oder andere „Heldentaten“.
In der russischen Mafia bedeuten die beiden Nautical Stars auf den Schultern die Zugehörigkeit als "Made Man". Auch hier müssen diese Sterne durch ein Leben ausserhalb des Gesetzes verdient und verliehen werden. Das unerlaubte Tragen dieser Symbole in der russischen Mafia  wird angeblich mit Gewalt oder sogar dem Tode bestraft.
Der rot-schwarze Stern hat noch weitere Bedeutungen. So war die Kompassrose der meisten alten Seekarten rot und schwarz.  So bedeutete dieser Stern z.B.: auch, das ein Seemann den Pazifik wenigstens dreimal erfolgreich besegelt hat. 


Der Nautical Star mit Lila/Pink und Schwarz ist auch bekannt als  "Punk Rock Pink Ribbon“ und wird von Anhängern der Punk bzw. Hardcore Szene getragen. Als Gründe dafür gelten, das in der Szene generell die Seemannskultur sehr beliebt ist und der Stern darüber, wie viele andere Symbole auch, den Weg in eine andere Subkultur gefunden hat. Gefördert auch durch den Hype von Tattoos des berühmten Sailor Jerry Collins, Amerikas führendem Tattoo-Künstler seiner Zeit. Collins war sein ganzes Leben lang ein Seemann. Künstlerisch wurde er einerseits von seiner soldatischen Haltung als amerikanischer Seefahrer und andererseits vom Stil und der Kunst des fernen Ostens beeinflusst, wie z.B.: dem Fette-Linie-Stil, den er von Horihide in Japan gelernt hatte. Er entwickelte sogar eigene Farben und Nadelformationen. Für ihn waren Tätowierungen die ultimative Rebellion. Collins lehrte übrigens Ed Hardy und Mike Malone das Tätowieren.
Im Nautical Star sind (mindestens) zwei Farben zu einer Einheit verbunden und stehen daher als Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz. Aber auch für unterschiedliche Werte in der Punk und Hardcore Szene.


Dann gibt es noch den grün-schwarzen Stern, bekannt als die "Irish eyes", der als Symbol für Irlands Stärke und Gespaltenheit, sowie als heidnisches Symbol für Gesundheit steht und häufig in irischen Krankenhäusern zu finden ist.

Einen blauen Nautical Star trägt jemand, der Treue in Ehren halt.




Schliesslich gibt es noch einen Stern mit fünf Farben. Die oberste Farbe ist Grün und steht für den Geist oder das Männliche, die rechte rote Farbe symbolisiert die Seele bzw. das Weibliche. Links steht Blau für den Willen, das Unmögliche möglich zu machen. Unten links steht Weiß als Symbol der Selbstverwirklichung. Unten rechts steht dann Gelb für die Verbindung zwischen der materiellen und der spirituellen Welt.

Seit den 40ern und 50er Jahren wurde der Nautical Star auch von Homosexuellen benutzt, also beginnend in einer Ära, in der darüber nicht geredet wurde. Diese Benutzung des Symbols führte nun zu Konflikten mit dem Militär und Seeleuten, die der Homosexualität öffentlich ja eher ablehnend gegenüber standen. Dieser Konflikt macht die Symbolik aber nur noch stärker, da gerade der Toleranzbegriff und die Bedeutung als Leitstern für das individuelle Glück damit nur noch hervorgehoben wurde.

Der Stern als Symbol ist allen Entwürfen gemeinsam, die jeweilige Färbung und die Füllung mit eigenen Inhalten bleibt aber jedem Einzelnen überlassen. Dazu gehört dann auch die Verbindung mit weiteren Elementen, was eine unendliche Welt aus Kombination und Vielfalt erlaubt.  




Zusätzliche Information von Stephan Kern (vielen Dank dafür!!)

Der Nautical Star ist ein Pentagramm oder Druiden-Fuß, welches über die keltische Kultur in die Seefahrt gekommen ist. Die Kelten waren ein Seefahrervolk, wie man an ihrem Verbreitungsgebiet Irland, Schottland, Cornwall, Bretagne und Galicien sehen kann! Die Spitzen stehen für die 4 Elemente: Wasser, Feuer, Erde, Luft. Nach keltischer Vorstellung gibt es aber noch ein 5. Element, welches in Verbindung mit den anderen vieles (alles) erschaffen kann. Der menschliche Geist ist das 5.te Element der Druiden! Das Zusammenspiel der 5 Elemente ist für Menschen, die am Meer wohnen, vom Meer leben und sich auf dem Meer bewegen elementar, so wurde das Pentagram zum Zeichen der Seefahrer und darf nicht mit dem umgedrehten Pentagram verwechselt werden, das als Satanszeichen gedeutet wird, und als stilisierten Ziegenkopf gedeutet werden kann.

Samstag, 17. Dezember 2016

Every Single Week - Track 3 - Song und Musiker


 Making of "She's Like Coming Home"

Wie entsteht eigentlich ein Song? Woher nimmst du die Ideen? Warum dauert eine Albumproduktion so lange? Das sind die klassischen Fragen an mich als Songwriter und Produzenten. In der Videoserie "Every Single Week"  stelle ich daher jede Woche eine neue Single aus meinem auf der Ostsee entstandenen Album "Zeitmillionär" vor. Und gebe damit einen Einblick tief hinter die Kulissen des Songwritings und dem "Making of" einer Musikproduktion. Übrigens: Jede Single und auch das ganze Album bekommst du hier:



 Making of - Das Video

Hier im Blog möchte ich aber auch einzelne Musiker kurz vorstellen, ohne die die Produktion des Albums nicht möglich gewesen wäre. Und kurz erzählen wie sich unsere jeweiligen Wege gekreuzt haben.

 John Barron


Mit John Barron verbinden mich viele Jahre Musik und Livekonzerte. Wer John nicht kennt googelt am besten einmal "Deichking", ein cooler Film mit ihm in der Hauptrolle und vielen bekannten Gesichtern in den Nebenrollen.

 Deichking - Trailer

Kennengelernt haben wir uns bei der Produktion seines Albums "Rock'n'Roll ist nicht so leicht". Eines Tages war er an meinem Telefon und fragte, ob ich Lust hätte die Produktion zu spielen. Woher er meine Nummer hatte, weiß ich heute gar nicht mehr so genau :-) Klar hatte ich Lust, und es ist ein wirklich tolles Album entstanden mit dem wir dann einige Zeit auf Tour waren. Hier das Video zur Single...

Video "Rock'n'Roll ist nicht so leicht"

Aus der großen Besetzung wurde dann ein Trio, mit dem wir viel unterwegs waren. Doch John hatte größere Träume. Ein Live-Konzert mit großer Band sollte es werden. Zunächst war ich in dem Projekt auch noch involviert, musste aber aus Zeitgründen leider aussteigen. Und im November 2016 war es dann soweit. Sein Traum wurde wahr, wie er im folgenden Video erzählt. Eine DVD des Konzertes und der Proben wird 2017 veröffentlicht. Hier geht es zur facebook Seite des Orchesters.


John Barron Orchestra - Probe und Interview

  Daniel Palmqvist


Für das Ende des Songs schwebte mir eine sehr rockige Lead-Gitarre vor. A la Slash auf dem Flügel bei "November Rain". Meine Frau Merih hat in L.A. am Musicians Institute studiert und einer ihrer Mitstudenten war der Schwede Daniel Palmqvist. In Stockholm hatten wir uns mit ihm während meiner Reise einmal getroffen und ich habe dann einige YouTube Videos von ihm gesehen. Und wie immer bei dieser Produktion war mein Motto: Einfach fragen! Und auch Daniel war sofort dabei und spielte seine Tracks im Studio in Stockholm ein. Wir bauten diese dann hier in Hamburg in die Produktion ein und so bekam der Song dann auch den "schwedischen" Touch. 

Daniel - bei Violet Janine

She's Like Coming Home

Vocals John Barron
Backing Vocals Caro Leuzinger
Backing Vocals Kati Schulmann-Reisener
Backing Vocals Mario Schulmann
Drums Oliver Steinwede
Percussion Jochen Topp
Bass Claus Aktoprak
Guitar Daniel Palmquist
Lead Guitar Daniel Palmquist
Guitar Yorck Mennich
Acoustic Guitar Oliver Sparing
Additional Guitars Claus Aktoprak
Piano Merih Aktoprak
Keyboards Merih Aktoprak
Saxophone Michael Prott
Aufgenommen, gemischt und editiert von Jurik Maretzki

She’s Like Coming Home
(M: Claus Aktoprak W: Claus Aktoprak V: Dolce Vita Songs)
Remembering the places
I’ve been on summer nights
And all the faces
That joined my lonely rides
Powered by my burning heart
Sometimes I’m blown apart
I met her near Salina
Her eyes were glowing free
We drank beer and ate tortillas
She said, Baby can’t you see
This can’t be coincidence
Let’s stay here for the night
And it feels like coming home
Yes, it feels like coming home again
On a rainy afternoon
Yes, it feels like coming home
It feels like coming home again
Hope this night will never end
Hope she might be my best friend
And could break this heart of stone
She’s like coming home
By break of morning
We’re lost in slumberland
When she was yawning
It felt like an old friend
Smiles at me and takes my hand
Oh, she must be heaven sent
CHORUS
She’s like coming hooome, hooome
Wind in the trees
Meat loaf and peas
My dad’s on the phone
SOLO
And it feels like coming home
Yes, it feels like coming home again
On a rainy afternoon
And it feels like coming home
And it feels like coming home again
And it feels like coming home
Ooh it feels like coming home