Freitag, 26. Dezember 2014

Eine anstrengende Art zu Reisen


Der Roadtrip zehrt langsam an unseren Kräften. Jeden Tag verbringen wir rund 6 Stunden "on the road", inklusive Pausen. Dann geht es in das nächste Hotel und danach meistens sofort wieder auf Besichtigungstour. Nach 9 Tagen bleiben wir nun in New Orleans nun endlich einmal zwei Nächte in einem Hotel und waschen unsere Wäsche. Die Hotels haben wir alle vorab gebucht; das Navi zeigt uns dann jeden Morgen bei der Abfahrt die voraussichtliche Ankunftszeit. Um diese herum planen wir dann den jeweiligenTag. 
Der Vorteil dieser Art zu Reisen ist die Flexibilität und sind die vielen Dinge, die man unterwegs sieht. Immer wieder halten wir irgendwo an, gehen bummeln, essen etwas. Einige Ziele kommen aus dem Reiseführer, die meisten aber hält der Weg für uns bereit und sind immer wieder überraschend. Der Nachteil ist, wie oben schon geschrieben, das man langsam ausbrennt. 
Es gibt so viel zu sehen, und wer weiss, ob man je wiederkommt. Und so werden die Tage immer lang und man fühlt sich morgens wie gerädert. Aber dann fallen mir wieder die neuen Ziele ein, und mich hält es nicht mehr im Bett. Irgendwann wollen wir einmal einen Tag im Hotel vergammeln, um Kräfte zu sammeln...aber bloß noch nicht morgen!  

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