Mittwoch, 20. August 2014

Ich bin gern mein eigener Arzt


Vor der Abreise habe ich mir eine mehr oder weniger umfassende Reiseapotheke zusammengestellt um für diverse Krankheiten gerüstet zu sein. Gebraucht habe ich bisher nur Aspirin, Paracetamol und einige Migränetriptanbomben die mir über die meist wetterbedingten Anfälle, unter denen ich leider manchmal leide, hinweghelfen. Jedoch hatte ich auch einige Schnitte, Schürfungen, aufgekratzten Mückenstiche zu behandeln und aktuell eine tiefe Wunde am Zeh, weil ich auf dem Vordeck ohne Schuhe rumgesprungen bin und nicht gepracticet habe was ich sonst preache. Als Kontrabassist kenne ich mich glücklicherweise mehr als genug mit offenen Wunden und Blasen an den Fingern aus, so das ich den ganzen Kram selber behandeln kann. War doch das erste Jahr am Kontrabass mit seinen Stahlsaiten geprägt von offenen Fingern und Blutblasen. Die Gefahr dabei ist eigentlich immer nur sich eine Infektion zuzuziehen, die dann manchmal bösartig werden kann. Also immer Jod, Verband, Kompressen, Leukoplast und Heilsalbe bereithalten und so eine Stelle lieber zu früh als zu spät behandeln, dann passiert auch nichts. Bei den tiefen Wunden wird mir beim Selberbehandeln manchmal auch etwas wackelig, aber was der Herr Rambo kann, kann ich schon lange...



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